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Teilprojekt Identifikation und Analyse von Extremwetterlagen - Sonderkulturen

Ziele:

Identifizierung relevanter Extremwetterlagen im Wein-, Obst-, Gemüse- und Hopfenanbau.

                                        

Foto: Weinberg

Foto: Hopfen

Vorgehensweise:

Die Bearbeitung der Aufgaben zur Identifizierung der relevanten Extremwetterlagen im Sonderkulturanbau wird durch die Vergabe eines EH-Vorhabens an das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR) in Neustadt/Weinstraße unter der fachlichen Koordinierung des Julius Kühn-Instituts (JKI) realisiert. Das Projekt trägt den Titel "Definition von Extremwetterlagen bei Sonderkulturen des Wein-, Obst-, Hopfen- und Gemüseanbaus sowie die Abschätzung von Ursache-Wirkungsbeziehungen bei diesen Kulturen". Im Bereich Obst- und Hopfenbau wird das DLR durch das Kompetenzzentrum Obstbau (KOB) in Bavendorf, die Obstbauversuchsanstalt (OVA) in Jork und die Gesellschaft für Hopfenforschung (GfH) in Hüll unterstützt. Auf Basis der Sichtung aktuell verfügbarer Literatur sowie der Einbeziehung von Expertenwissen und existierenden Datenbanken erfolgt im ersten Arbeitsabschnitt eine Definition von Schadschwellen für Dürre, Hitze, Stark- und Dauerregen, Überschwemmung, Früh-, Spät- und Winterfrost sowie Sturm. Gegebenenfalls soll die dadurch gefüllte Schwellenwertmatrix um weitere relevante Extremwetterereignisse ergänzt und auch biotische Gefahrenpotenziale dargelegt werden. Um die Aussagekraft der Analysen möglichst hoch zu halten und die Analysen gleichzeitig möglichst effektiv zu gestalten, werden im Bereich Obst- und Gemüsebau geeignete Leitkulturen (z. B. Apfel, Spargel und Möhre) definiert. Diese Informationen sind die Grundlage für die Analyse der Klimadaten durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) im entsprechenden Arbeitspaket Klimadatenanalyse.

            

Foto: Streuobstwiese

Produkt:

Möglichst weit mit Schwellenwerten für die untersuchten und ggf. ergänzten Extremwetterereignisse oder abgeleiteten Indikatoren in Wein, Obst, Gemüse und Hopfen gefüllte Matrix, die die Schadensschwellen für die entsprechenden Extremwetterlagen quantitativ definieren.

            

Fachliche Koordinierung:

Julius Kühn-Institut (JKI)
Institut für Strategien und Folgenabschätzung (SF)

Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow
Prof. Dr. Bernd Freier, E-Mail: bernd.freier@we dont want spamjki.bund.de

       

Institution und Bearbeitung:

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR)
Breitenweg 71
67435 Neustadt
Dr. Friedrich Louis (Projektleitung)
Tel.: 06321/671 325, E-Mail: friedrich.louis@we dont want spamdlr.rlp.de
Dr. Hermann-Josef Krauthausen (Projektleitung)
Tel.: 06321/671 277, E-Mail: hermann-josef.krauthausen@we dont want spamdlr.rlp.de
Dr. Sandra Krengel (Projektbearbeitung)
Tel.: 06321/671 393 oder 033203/48 265, E-Mail: sandra.krengel@we dont want spamdlr.rlp.de

           

Förderkennzeichen:

2813HS002