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Teilprojekt Identifikation und Analyse von Extremwetterlagen - Klimadatenanalyse

Ziele:

Auswertung der Klimadaten (zeitlich und räumlich) für den Zeitraum 1961 bis aktuell, um die Entwicklung agrarrelevanter Extremwetterlagen darzustellen und um eine Datenbasis für die Analyse möglicher darauf zurückzuführender "extremer" Auswirkungen bereitzustellen. Auswertung von Klimaprojektionen zur Abschätzung, ob agrarrelevante Extremwetterlagen zukünftig tendenziell zu- oder abnehmen.

         

Vorgehensweise:

Auf der Grundlage der in den Arbeitspaketen, Acker- und Futterbau, Sonderkulturen sowie Wald definierten und im Rahmen einer mehrdimensionalen Matrix spezifizierten agrarrelevanten Extremwetterlagen werden die Daten der beobachteten Klimaentwicklung (Periode 1961 bis aktuell) mit Blick auf Änderungen der Häufigkeit und Intensität des Auftretens der agrarrelevanten Extremwetterlagen ausgewertet.

Der besondere Vorteil der Auswertung gemessener Wetterdaten (Vergangenheit) besteht darin, dass hier wahrscheinlich ein genauerer Blick auf kleinräumige Entwicklungstrends möglich ist und sich ggf. Bezüge zu tatsächlich beobachteten Schäden herstellen lassen.

Für die zukunftsgerichteten Szenarien werden die beim DWD vorliegenden regionalisierten Klimaprojektionen aus verschiedenen Klimamodellen (Ensemble-Modellierung) herangezogen (z. B. STAR, WETTREG, CLM, REMO, RCP) analysiert. Um die Ergebnisse der Klimaprojektionen hinsichtlich der Häufigkeit und Intensität des Auftretens von Extremwetterlagen einordnen zu können, erfolgt ein Vergleich der für den ex-post Zeitraum projizierten agrarrelevanten Extremwetterlagen mit tatsächlich beobachteten Ereignissen.

Am 3. Dezember 2013 wurden im Rahmen eines Arbeitstreffens am Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung (ZAMF) die Vorgehensweise zur Identifikation agrarrelevanter Extremwetterlagen und die Belastbarkeit von Klimaprojektionen im Bereich der Wetterextreme mit externen Experten diskutiert (Workshops).

       

Produkte:

Erstellung deutschlandweiter kulturspezifischer Risikokarten anhand der Auswertung von zeitlichem und regionalem Auftreten sowie der Intensität von agrarrelevanten Extremereignissen.

        

Institution und Bearbeitung:

Deutscher Wetterdienst (DWD)
Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung Braunschweig (ZAMF)
Bundesallee 50
38116 Braunschweig
Franz-Josef Löpmeier, E-Mail: franz-josef.loepmeier@we dont want spamdwd.de
Dr. Cathleen Frühauf, E-Mail: cathleen.fruehauf@we dont want spamdwd.de